Erste Spuren menschlicher Besiedlung auf dem Gebiet des heutigen Albanien stammen aus der Altsteinzeit mit einem Alter von bis zu 100.000 Jahren.
Anreise mit dem Zug und Übernachtung im Hey Lou Airport Hotel in Kelsterbach.
Der Zug ist pünklich in Frankfurt angekommen. Die reguläre Fahrzeit ist aber 20 Minuten länger als früher.


Hinter dem Hotel befindet sich eine Schleuse im Main an der Staustufe Eddersheim.
In der Antike war das Gebiet von illyrischen Stämmen besiedelt. Sie gründeten zahlreiche Städte im Landesinneren. Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. entstanden an der albanischen Küste griechische Kolonien.
Flug nach Tirana und Übernachtung im Hotel Oxford. 30 km Fahrstrecke. Die Gesamtfahrstrecke der Rundreise beträgt 870 km.

Der Flug funktionierte reibungslos und am Nachmittag erreichten wir das Hotel.
Ich war noch etwas in der Stadt unterwegs.

Die Große Moschee von Tirana (auch Namazgja-Moschee genannt) wurde zwischen 2015 und 2024 erbaut.
Tirana wurde erstmals in der heutigen Namensform in den Jahren 1372 und 1418 in venezianischen Dokumenten erwähnt.

Tirana blieb lange klein und unbedeutend, bis der Ort 1920 auf dem Kongress von Lushnja zur Hauptstadt Albaniens bestimmt wurde.
Darauf wurde schnell aus einem Ort mit wenigen tausend Einwohnern die größte und bedeutendste Stadt des Landes mit 390.000 Einwohnern.
Die vollständige Integration Illyriens in das Römische Reich war erst unter Kaiser Augustus 30 v. Chr. bis 14 n. Chr. abgeschlossen.
Blick von der Dachterrasse des Hotels.
Tagesfahrt nach Krujë mit Burg und Basar, Olivenöl-Verkostung, Stadtrundgang in Tirana, Übernachtung wieder im Hotel Oxford. 100 km Fahrstrecke.

Erst Fahrt nach Kruja mit Besichtigung der Burg und des Basars. Kruja ist eine Kleinstadt im nördlichen Mittelalbanien mit 9.000 Einwohnern.

Im Frühmittelalter entwickelte sich Kruja zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert von einer mittelgroßen Burgsiedlung zu einem urbanen Zentrum.
1190 begründete Progon das Fürstentum Arbanon
mit der Burg Kruja als Herrschaftszentrum. Es war das erste von einem albanischen Adligen beherrschte Fürstentum.

Die Olivenfabrikbesteht seit 2013. Sie ist im Besitz der Familie Picari. Es wird nur die beste Qualitätsstufe „extra Virgin“ produziert. Die Oliven kommen von regionalen Olivenbauern. Die Produktion des Öls erfolgt von November bis Januar.
Die Anlage ist für 3 Tonnen Öl in einer Stunde ausgelegt.
Das Parlamentsgebäude von Albanien wurde ursprünglich während der italienischen Besatzung als Teil eines Verwaltungsensembles entworfen.
Denkmal von Skanderberg.
Das Christentum breitete sich in Albanien sehr früh aus. Apostel Paulus hat nach eigener Aussage das Evangelium bis nach Illyrien gebracht.

Freitag der 22.05.2026 Nordmazedonien
Fahrt nach Ohrid mit Stadtrundgang, Ohridsee, Ruderbootfahrt am Kloster Sveti Naum, Fahrt nach Pogradec, Übernachtung im Boutique Hotel Kooperativa. 175 km Fahrstrecke.

Die Fahrt nach Ohrid in Nordmazedonien führte entlang des Skumbini Flusses. Dieser Weg ist Teil der Via Egnatia aus der Römer Zeit.
Die Zentrale Moschee von Struga in Nordmazedonien wurde 2010 neugebaut.
Der Ohridsee ist der zweitgrößte See der Balkanhalbinsel und der älteste See Europas. Der Ohridsee ist der zweitgrößte See der Balkanhalbinsel und der älteste See Europas. Der Wasserspiegel liegt 695 m über dem Meer und er ist 288 Meter tief.

Ohrid liegt im Südwesten Nordmazedoniens am Ohridsee und hat 39.000 Einwohner. Der fischreiche See und die strategisch günstige Lage zogen schon vor 5.000 Jahren erste Siedler an.
Kirche von St. Bogorodica Bolnička (auch bekannt als Kirche der Heiligen Mutter Gottes Bolnička) aus dem 14. Jahrhundert.

Die Kirche der Heiligen Sophia aus dem 11. Jahrhundert ist ein Paradebeispiel für die byzantinische Architektur.
Das antike Theater stammt aus der hellenistischen Zeit und wurde um 200 v. Chr. erbaut.

Die Samuel-Festung stammt aus der Zeit um das Jahr 1.000 n. Chr. und überblickt die Stadt und den Ohridsee.

Die mazedonisch-orthodoxe Kirche des heiligen Johannes von Kaneo aus dem späten 13. Jahrhundert.
Die Quelle des Ohridsees beim Kloster Sveti Naum. Hier war eine kleine Ruderbootsfahrt.

Das Kloster Sveti Naum wurde im Jahr 905 gegründet und ist nach dem Heiligen Naum von Ohrid benannt, der dort auch begraben liegt.
Grabmal des Heiligen Naum von Ohrid

Pogradec ist eine Kleinstadt am Südufer des Ohridsees. Sie hat 17.400 Einwohner. Die Ufer des Ohridsees sind schon seit der Jungsteinzeit (6000 v. Chr.) besiedelt. Die ersten historischen Siedler waren die illyrischen Encheleer (8. und 7. Jahrhundert v. Chr.).
Mit der Teilung des Römischen Reichs 395 n. Chr. kam das heutige Albanien unter byzantinische Herrschaft. Im Jahr 591 drangen erstmals Slawen vom Norden her in Albanien ein. Zwischen 880 und 1018 waren Mittel- und Südalbanien Teil des Bulgarischen Reiches. Im Jahr 1081 fielen Normannen in das unter byzantinischer Herrschaft stehende Albanien ein.
Fahrt nach Korca mit Stadtrundgang, Fahrt nach Bënjë mit Thermalbad, Fahrt nach Përmet, Übernachtung im Hotel Kaso Ervehe. 230 km Fahrstrecke.

Korça im Südosten Albaniens gilt als Geburtsort der albanischen Literatur und wird oft als „Wiege der albanischen Kultur“ bezeichnet. Sie hat 43.000 Einwohner. Hier wurde seit der Bronzezeit Kupfer abgebaut. Um 1280 wurde erstmals die Siedlung erwähnt.

Die Auferstehungskathedrale (albanisch: Katedralja „Ngjallja e Krishtit“) im Zentrum von Korçë ist die Hauptkirche der albanisch-orthodoxen Kirche in der Stadt. Sie wurde zwischen 1994 und 2002 erbaut, nachdem die ursprüngliche St.-Georgs-Kathedrale 1968 von kommunistischen Behörden
zerstört worden war.
Die erste Schule in Albanien von 1887 wurde 1967 zum Museum und das Haus wurde 2019 restauriert.
Eine Griechische Landschildkröte Testudo hermanni

Weiterfahrt zu den Langarice Thermalquellen.

Die Quellen waren schon in der Antike bekannt. Die osmanische Kadiut-Brücke wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Përmet ist eine Kleinstadt in Südalbanien mit 5.000 Einwohnern.
Grabungen im Jahr 2021 brachten frühmittelalterliche Gräber zu Tage, die Grabbeilagen aus dem 8. bis 11. Jahrhundert beinhalteten.

Die ältesten Erwähnungen des Orts stammen aus dem 15. Jahrhundert. Von der Altstadt Përmetis ist nur noch wenig erhalten.
1190 gründete der Archon von Kruja, Progon, als erster Albaner ein Fürstentum, Arbanon. Nach dem Zerfall des Byzantinischen Reiches 1204 wechselte die Herrschaft über Albanien mehrfach. Neben Mächten wie Bulgarien, Neapel, Serbien und Venedig konnten auch einheimische Adlige neue Fürstentümer begründen.
Fahrt nach Gjirokaster mit Stadtrundgang und Freizeit, Fahrt an die Küste mit Stopp am „Blue Eye“, Fahrt nach Sarandë, Übernachtung im Hotel Apollon. 120 km Fahrstrecke.

Eine historische Bektashi-Tekke auf einem Hügel wurde ursprünglich 1857 von Baba Ali erbaut. Das Gebäude wurde 1870 von osmanischen Eindringlingen niedergebrannt und später, im Jahr 1914, erneut zerstört.
Gjirokastra ist eine der ältesten Städte des Landes, wichtiges kulturelles Zentrum Südalbaniens und hat 16.600 Einwohner.

Der Burgfelsen wurde schon im 3. Jahrhundert v. Chr. besiedelt.
Erstmals mit Mauern befestigt wurde die Anlage im 6. Jahrhundert.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1336 als Teil des Byzantinischen Reichs.



Die Basar-Moschee (Xhamia e Pazarit) wurde 1757 erbaut.

Weiterfahrt zu einer Quelle des Luma Flusses.

Saranda ist eine Hafenstadt im äußersten Süden Albaniens mit 20.000 Einwohnern und ein beliebter Badeort am Ionischen Meer.

Nach Ankunft im Hotel einmal baden. Im Hintergrund sieht man Korfu.
Erst nach dem Tod von Skanderbeg konnten die Türken 1478 Albanien vollständig besetzen und mehr als 400 Jahre beherrschen.
Fahrt nach Butrint mit Rundgang, Fahrt in den Llogara NP mit Wanderung, Übernachtung im Hotel Sofo. 140 km Fahrstrecke.

Butrint ist eine Ruinenstadt 20 Kilometer südlich von Saranda gelegen. Sie dehnt sich auf einer Halbinsel aus, die im Norden und Osten vom Butrintsee und im Süden vom Vivar-Kanal, der nach rund zweieinhalb Kilometern ins Ionische Meer mündet, umgeben ist.
Ursprünglich war Butrint eine epirotische Stadt; die Bevölkerung bestand aus Illyrern und Griechen. Sie war einer der Hauptorte der Chaonier, einem der drei großen epirotischen Stämme. Die ältesten Funde stammen aus der Zeit vom 10. bis zum 8. Jahrhundert v. Chr.

Ein Skutari-Wasserfrosch Pelophylax shqipericus
Das Baptisterium (Taufkapelle) aus dem 6. Jahrhundert ist für seine Mosaikböden bekannt.
Die Große Basilika aus dem 6. Jahrhundert war eine der Hauptkirchen des spätantiken Butrint und verfügte ursprünglich über drei Kirchenschiffe.

Europäische Sumpfschildkröte Emys orbicularis
Die Kolumbarium Wände vom städtischen Friedhof aus der Ilyrischen Zeit sind die ältesten Funde.

Mittagspause war in Himara mit baden und einer Dorade.
Eine Griechische Kirche erkennbar an dem blauen Dach.

Im Nationalpark Llogara sind wir ein Stück auf dem Cäsar Weg bis zu einem Aussichtspunkt gewandert.
Der Nationalpark Llogara liegt im Ceraunischen Gebirge und wurde 1966 gegründet. Er umfasst ein Gebiet von 1.010 ha. Der Park schützt insbesondere den Bergwald aus Pinien und Sträuchern an der Nordseite des Llogara-Passes auf einer Höhe zwischen 470 m und 2.018 m.

Das Strauchige Brandkraut Phlomis fruticosa ist auch als Jerusalem-Salbei bekannt.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein albanisches Nationalbewusstsein, die sogenannte Rilindja. Am 28. November 1912 wurde die albanische Unabhängigkeit ausgerufen.
Fahrt zur Lagune von Narta mit Tierbeobachtung, Fahrt nach Apollonia mit Spaziergang, Fahrt nach Berat mit Stadtrundgang, Fahrt nach Roshnik mit Weinverkostung, Übernachtung im Agrotourism & Winery. 170 km Fahrstrecke.
In der Lagune von Narta gab es statt Flamingos ein Kloster zu sehen. Die seichte Lagune besitzt eine maximale Tiefe von 1,5 Metern und entstand durch die Sedimentablagerungen des Vjosa-Flusses.

Die Marienkirche (Kisha e Shën Mërisë) ist Teil des byzantinischen Klosters aus dem 13. Jahrhundert.

Das Monument der Agonotheten (auch Agonotheten-Denkmal) diente ursprünglich als Bouleuterion, also dem Versammlungsort für den Stadtrat und wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut.
Apollonia ist eine Ruinenstätte in Mittelalbanien beim Dorf Pojan. Sie wurde 588 v. Chr. von dorischen Siedlern aus Korfu und Korinth gegründet. Später fiel sie unter römische Herrschaft. Fast tausend Jahre war Apollonia ein wichtiges städtisches Zentrum im epirotischen Raum. Sie ist nach dem Gott Apollon benannt.

Die Kirche der schlafenden Heiligen Maria stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist Teil eines ehemaligen Klosters.

Ein antikes römisches Bodenmosaik.
Die Gorica-Brücke in Berat, aus Holz erbaute Brücke, wurde 1780 während der Herrschaft von Ahmet Kurt Pascha als Steinbogenbrücke neu errichtet. Sie hat eine Länge von 129,3 Metern und besteht aus sieben Bögen und verbindet das Viertel Gorica mit dem Viertel Mangalem über den Fluss Osum.

Im Stadteil Gorica lebten die Arbeiter.
Im Stadtteil Mangalem lebte die Elit von Berat.

Das Minarett gehört zur Junggesellenmoschee (Xhamia e Beqarëve), die im Jahr 1826 fertiggestellt wurde.
Berat ist eine Stadt am Fluß Osum und hat 40.700 Einwohner. Frühgeschichtliche Wohnstätten konnten seit 2.600 v. Chr. nachgewiesen werden. Im 9. bis 11. Jahrhundert hatten Bulgaren die Region besetzt. Im Jahr 1018 eroberten die Byzantiner die Stadt zurück.
Am 21. Februar 1272 verkündete Karl I. von Anjou das Regnum Albaniae – Königreich Albanien.
Der Zylinderputzer Callistemon citrinus ist ein immergrüner Strauch und stammt ursprünglich aus Australien.

Das Übernachtungshotel und die Weinverkostung.

Petunien der Sorte ‚NightSky‘ und der Berg Tomorr mit einer Höhe von 2.416 Metern. Er wird oft als Thron des mythologischen Riesen „Baba Tomor“ bezeichnet. Zudem ist er jedes Jahr im August das Ziel einer großen religiösen Pilgerfahrt des Bektashi-Ordens.

Nach einem kurzen Besichtigung des Weinkellers und er Rakiherstellung gab es Abendessen mit Verkostung von drei Weinen und drei Rakis.
Im September 1944 zog die Heeresgruppe E der Wehrmacht vom Balkan ab, und die Vorkriegsgrenzen wurden wiederhergestellt. Enver Hoxha, der Führer der Partei der Arbeit Albaniens, errichtete eine Diktatur. Er starb 1985 und im Dezember 1990 wurde das kommunistische Regime gestürzt.
Fahrt nach Berat mit Burgbesichtigung, Fahrt nach Kodra e Gjelber mit Mittagessen und Bauernhofbesichtigung, Fahrt nach Durrës, Übernachtung im Gloria Palace. 115 km Fahrstrecke.

Der Burghügel wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. erstmals von Illyrern befestigt.

Die Burg ist bewohnt und es gibt Hotels, Läden und Handwerksbetriebe.

Die Kathedrale der Entschlafung der Heiligen Maria, in der sich heute das Ikonenmuseum Onufri befindet. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1797.

Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (Kisha e Shën Triadhës) ist eine orthodoxe Kirche aus dem späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert und wurde während der spätbyzantinischen Epoche errichtet.
Die im osmanischen Stil erbaute ehemalige St.-Georgs-Kirche (Kisha e Shën Gjergjit) ist eine östlich-orthodoxe Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde von Enver Hoxha enteignet und er nutzte sie für private Zwecke.

Eine albanisch-orthodoxe Kirche, die Kathedrale des Heiligen Demetrius, direkt neben einer Moschee auf dem Hauptplatz. Diese unmittelbare Nähe symbolisiert die lange Geschichte des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Kulturen und Religionen in der Stadt.
Der Agrotourismusbetrieb „Kodra e Gjelbër“ wurde im August 2020 neu eröffnet. Der Hof liegt inmitten von Hügeln mit Olivenhainen 5 km von Berat entfernt im Dorf Roshnik. Neben Weinbergen, einer Geflügelzucht sowie Gemüse- und Obstplantagen bietet der Hof auch eine wunderschöne Natur.

Durrës ist eine Hafenstadt an der Adria mit 100.000 Einwohnern.
Die von Griechen im 7. Jahrhundert v. Chr. als Kolonie gegründete Stadt hatte bei den Römern, aber auch später bei den Byzantinern eine strategisch wichtige Rolle.

Das Rathaus ist im Stil des italienischen Rationalismus gehalten. Das Zentrum wurde nach einem schweren Erdbeben im Jahr 1926 durch italienische Architekten neu geplant und modernisiert.
Das Amphitheater ist das größte römische Amphitheater auf dem Balkan, das einst Platz für über 20.000 Menschen bot. Es wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut und war lange Zeit verborgen, bevor es wiederentdeckt wurde.
Das Byzantinische Forum aus dem 6. Jahrhundert wurde während der Regierungszeit des Kaisers Anastasius I. erbaut.
Der Bau der Großen Moschee begann 1931 während der Regentschaft von König Ahmet Zogu. Das ursprüngliche Minarett wurde 1967 während der kommunistischen Diktatur zerstört. Die Moschee wurde später restauriert.
Der anschließende Transformationsprozess verlief zunächst nur schleppend und ohne große Erfolge. Mit dem Lotterieaufstand ging 1997 der Zusammenbruch der staatlichen Strukturen einher. Eine Friedens- und Aufbaumission der OSZE stellte die Stabilität wieder her und führte Neuwahlen durch.
Tagesfahrt nach Shkodra mit Besichtigung, Übernachtung wieder im Gloria Palace Sensation. 260 km Fahrstrecke.
Die Nordalbanischen Alpen gehören zu den Dinariden.

Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. gründeten Illyrer auf dem 130 Meter hohen Hügel eine Stadt mit dem Namen Scodra.
Später haben Byzantiner, lokale Fürsten und Venezianer die Anlage genutzt. Letztere bauten die Befestigungsanlagen zur Festung Rozafa aus.

1479 konnten die Türken die Burg nach zehnmonatiger Belagerung einnehmen. Erst 1863 wurde die Verwaltung des Vilâyets Shkodra von der Burg ins Stadtzentrum verlegt. Bis ins Jahr 1913, als Montenegriner die Stadt eroberten, wurde die Burg von der osmanischen Armee militärisch genutzt.
Die Kapitaneria (Residenz des venezianischen Kapitäns) aus dem 15. Jahrhundert, die heute das Burgmuseum beherbergt.

Die Bleimoschee (Xhamia e Plumbit) wurde im 18. Jahrhundert erbaut und ist nach ihren bleibedeckten Kuppeln benannt.Sie gilt als die größte erhaltene historische Moschee im osmanischen Stil in Albanien.
Die Ura e Mesit (Mes-Brücke) ist eine osmanische Steinbogenbrücke aus dem 18. Jahrhundert. Die Brücke ist 108 Meter lang, besteht aus 13 Bögen und überquert den Fluss Kir. Sie befindet sich etwa acht Kilometer östlich von Shkodra und gilt als die bedeutendste osmanische Brücke in Albanien.
Shkodra ist eine 2.400 Jahre alte Stadt und hat 61.600 Einwohner.
Zu der Zeit ihrer ersten Erwähnung im 4. Jahrhundert v. Chr. war Scodra Residenzstadt des illyrischen Stammes der Ardiäer, die über ein Gebiet zwischen den heutigen Staaten Albanien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Kroatien herrschten.

Die Stephanskathedrale (Katedralja e Shën Shtjefënit) ist eine römisch-katholische Kathedrale und wurde 1867 fertiggestellt. Während der kommunistischen Zeit wurde das Gebäude geschlossen und in einen Sportpalast umfunktioniert.

Die Ebu-Bekr-Moschee wurde in den Jahren 1994 bis 1995 erbaut.
Die Franziskanerkirche (Kisha Françeskane) wurde zwischen 1902 und 1905 erbaut.

Bevor die Reisegruppe das Übernachtungshotel erreichte, gab es das gemeinsame Abschiedsessen in einem anderen Hotel.
Im September 2025 ernannte der albanische Ministerpräsident Edi Rama erstmals eine künstliche Intelligenz zur Ministerin. Das System trägt den Namen Diella (albanisch für „Sonne“) und übernimmt das Amt der Ministerin für öffentliche Ausschreibungen.
Fahrt zum Flughafen, Rückreise nach Dresden. 40 km Fahrstrecke.

Die Rückreise nach Dresden verlief fast ohne Probleme. Nur der Zug von Frankfurt nach Dresden ereichte das Ziel eine halbe Stunde verspätet.
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